Geschrieben am 31. Januar 2009 um 10:53 von
Kategorie: Dinge zu Google

Stand: Ende Januar 2009

Beginne wir einmal mit den Dingen die Google anscheinend egal sind. Da Google keine echte Quelltextanalyse vornimmt ist die Validität einer Webseite nicht wirklich für eine gute Positionierung im Suchergebnis entscheidend. Auch ist der Domainname bzw. die gesamte URL kein Ausschlag gebender Punkt. So kann man auch mit Suchbegriffen an Platz 1 stehen, obwohl in der URL nicht einmal Ansatzweise etwas davon steht. Was Google allerdings diesbezüglich einzuordnen weis, sind Marken und deren Domain. Bei den Sonderzeichen wie : – ; usw. stellt sich Google einfach blind und ersetz diese Zeichen einfach durch ein Leerstelle. Auch mittlerweile Bekannt dürfte sein, dass die Metaangaben keyword und Description keinerlei Wirkung haben. Da aber die restlichen Suchmaschinen diese durchaus noch für Sinnvoll erachten, sollte man diese ruhig mit verwenden.

Was Google genau liebt, würde wahrscheinlich jeder von uns gerne wissen wollen. Fakt ist sicherlich die Relevanz des Title. Und ist dieser Title mit den ersten Worten der Webseite identisch, so geht’s auf jeden Fall schon mal in die richtige Richtung.

Das wichtigste ist aber momentan das alter einer Webseite. Hierbei ist aber nicht so sehr das zeitliche Alter gemeint, sondern vielmehr die Kontinuität des Inhaltes. Den Content einer Seite ausbauen oder aktualisieren, ohne dabei den ursprünglichen Inhalt massiv zu verändern. Dabei die Webseite immer mal neu auf den Webserver abspeichern, damit die Seite immer ein frisches Datum bei der letzten Aktualisierung bekommt. Somit sieht Google, dass man sich auf den Inhalt der Seite verlassen kann und sich um diese Seite auch kontinuierlich gekümmert wird. (da ist es halt wie im richtigen Leben)

Und ganz klar, die Verlinkung von anderen Webseiten. Hier sollte man allerdings wirklich darauf achten Content bezogene Links zu bekommen. Am besten inhaltlich die Worte beim beschreibenden Content aufnehmen, die auch im Title der zu verlinkenden Webseite wieder Verwendung finden.

In letzter Zeit beschleicht mich aber auch immer mehr das Gefühl, dass die Clicks auf die Suchergebnisse zu einer Suchanfrage ausgewertet werden. Dies würde durchaus für Google einen Sinn ergeben, dann mit den gewonnenen Daten könnten sie ihre Haupteinnahmequelle AdSence und AdWords verbessern.

Zukünftig wäre auch denkbar, das Google die Adwords verknüpften Webseiten als eine Art Wortreferenz für entsprechende Suchergebnisse heranzieht, denn wenn jemand für ein Keyword Geld ausgibt, wird mit ziemlicher Sicherheit der Inhalt dieser Webseite damit zu tun haben und alle darin sonst enthaltenen Worte eine Relevanz zu diesem Keyword darstellen.

Auch die schon oft vermutete Bevorzugung von Webseiten mit Analytics Code wird ganz sicher irgendwann Wirklichkeit werden. Aktuell lässt sich diese Vermutung jedoch noch nicht bestätigen.
Um selbst herauszufinden, wie Google tickt, sollte man sich den Luxus kleiner Testprojekte leisten. Diese Testprojekte sollten auf wenig frequentierten Suchbegriffen ausgelegt sein, welche maximal 500.000 Treffer bei Google haben. Natürlich dabei immer schön Dokumentieren, was man wann und wie gemacht hat und welche Folgen dies hatte. Diese
Ergebnisse lassen sich dann 1:1 auch für euer Hauptprojekt umsetzen.

Alle hier niedergeschriebenen Erkenntnisse beruhen auf kleinen Testprojekten von Yens und Jan aus dem JAGIN die mir freundlicherweise gestattet haben, den Artikel zu veröffentlichen.

Entspricht dem Stand von Januar 2009

Geschrieben am 31. Januar 2009 um 10:47 von
Kategorie: Dinge zu Google

Stand: Ende Januar 2009

Die Überschrift sollte vielleicht besser heißen, Dinge die Google noch nicht kann oder nicht können will.

Um seinen Gegner / Verbündeten besser zu Verstehen, muss man natürlich Wissen, wie dieser funktioniert bzw. was er beherrscht. Eine derartige Herangehensweise macht Sinn, denn so kann man die eine oder andere Schwäche bzw. Stärke zum gezielten Einsatz bringen. Ansonsten kann man auch einige, sonst im Krieg übliche, Regeln anwenden. Zum Beispiel die 3 großen M führen auch hier zum erfolgt. Men, Material, Money – wobei sich das Material in diesem Fall auf hilfreiche Software, jeglicher Seo-Art, bezieht.

Nun aber zu den Dingen die Google nicht kann.

1. Inhaltlich Bilder erkennen Google würde gerne Bilder auch inhaltlich erkennen und es wird ohne Zweifel zielstrebig in den Google-Labs danach geforscht. Doch Fakt ist, hier wird nach viel Wasser die Spree herunterlaufen bis so was tatsächlich uneingeschränkt Möglich ist. Künstliche Intelligenzen haben ja sogar noch Schwierigkeiten in einer echten 3D Umgebung nicht definierte Gegenstände zu erkennen. Da wird es bei einem Bild, welches erst mit Hilfe unseres Gehirns und der darin enthaltenen Erfahrung sowie Erwartungshaltung einen Gegenstand erkennen lässt, ungemein schwieriger. Wenn hierbei irgendwann ein echter Durchbruch erfolgen sollte, dürfte es im Übrigen fast zu Spät sein „Miles Bennet Dyson“ zu terminieren.

2. JavaScript Hier möchte oder kann Google noch nicht wirklich was mit anfangen. So werden z.B.MsoNormal”>

3. PHP bzw. Programmstrukturen Serverseitige Programmstrukturen sind für Google, wie für jeden anderen Client, nicht nachvollziehbar, denn der Server gibt das fertige Ergebnis mit betreten des Client an diesen aus. Hier setzen einige der bekannten Suchmaschinen-Tricks an, die beim Aufruf  durch den Google-Spider etwas anderes Ausgeben als beim realen Besucher.

4. Flash Nach eigenen Angaben von Google wird zwar an der Erfassung von Flashinhalten gearbeitet, aber noch geht diesbezüglich nichts.

Grundsätzlich sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Google-Suchmaschine zwar mehr als ein bloßer Markführer ist, dennoch sind noch 7 % andere Suchmaschinen wie Yahoo und MSN im Netz vertreten. Da aber AOL und T-Online, sowie Freenet, auf Google-Ergebnisse zurückgreifen kann man sich getrost auf das Optimieren für Google konzentrieren.

Alle hier niedergeschriebenen Erkenntnisse beruhen auf kleinen Testprojekten von <a href=”http://www.jaginforum.de/suchmaschinenoptimierung-seo-ganz-schnell-ganz-reich-werden/50072-dinge-die-google-nicht-kann.html” target=”_blank”>Yens und Jan aus dem JAGIN</a> die mir freundlicherweise gestattet haben, den Artikel zu veröffentlichen.

Entspricht dem Stand von Januar 2009

Geschrieben am 31. Januar 2009 um 10:43 von
Kategorie: Dinge zu Google

Stand: Ende Januar 2009

Um zu verstehen was Google kann, muss man natürlich erst einmal nachvollziehen, wie Google überhaupt arbeitet.

Am besten man stellt sich Google wie ein Tool zum Webseiten grabben vor, welches kontinuierlich Internetseiten downloadet. Dann wirft Google seine Analyse an, wobei das erste Mal der geheimnisvolle Algorithmus zum Einsatz kommt. Bei Mainstream Seiten wie Ebay oder Wikipedia dürfte das Durchlaufen der Analyse wesentlich häufiger
passieren als bei gewöhnlichen Webseiten. Wenn man z.B. einen super seltenen Artikel bei Ebay verkauft, so kann man diesen 1 Tag später schon auf der Top-Position bei Google finden. Hier Offenbart sich eine weitere Ausrichtung von Google. „Google for Consumer“ könnte man diese Ergebnissausrichtung nennen. Sprich: Seiten die etwas zu einem
Suchbegriff verkaufen sind für Google wichtig. Es wird also Angenommen, dass die User, welche über Google etwas suchen, in erster Linie etwas kaufen möchten (was sicherlich nicht ganz abwegig ist und sicherlich auch im Interesse von Google sein dürfte – wegen der vermarkteten Werbefläche). Vielleicht hängt diese Besonderheit aber auch einfach damit zusammen, dass die meisten Seiten auch nur einfach was verkaufen wollen und somit das Suchergebnis prägen.

Nun aber weiter mit der Analyse. Hierbei wird anscheinend die Webseite einfach Zeilenweise nach Wörtern oder Wortkombinationen abgespeichert. Eine echte Quelltextanalyse geschieht dabei nicht. Google sieht bei
den abgespeicherten Worten die Einzahl und die Mehrzahl jeweils als ein eigenständiges Wort, erkennt jedoch Wortstämme.

Analysiert und nach den Worten katalogisiert werden im Prinzip alle Dokumenten bei dehnen man auch durch markieren und kopieren an einen Text herankommen würde. Also PDF die nicht als Bild vorliegen, HTML und PHP Seiten, TXT usw. Wobei die richtigen Webseiten natürlich im Vordergrund stehen, es aber keinen Unterschied macht ob diese Seiten als HTML oder PHP vorliegen.

Ein echter Knüller ist Google mittlerweile bei Frame-Seiten gelungen. Wurden vor 1-2 Jahren noch die Inhaltsseiten des Frameset bei einer Suchabfrage ausgegeben, so wird nun das Frameset mit Bezug auf die Inhaltseite ausgegeben. Sprich: bei der näheren Beschreibung zu einem Suchergebnis wird der Text des größten Frameinhaltes genommen, aber als Link das Frameset selbst.

Alle hier niedergeschriebenen Erkenntnisse beruhen auf kleinen Testprojekten von Yens und Jan aus dem JAGIN die uns freundlicherweise gestattet haben, den Artikel zu veröffentlichen.

Entspricht dem Stand von Januar 2009