Dinge die Google nicht kann Teil 2
Stand: Ende Januar 2009
Die Überschrift sollte vielleicht besser heißen, Dinge die Google noch
nicht kann oder nicht können will.
Um seinen Gegner / Verbündeten besser zu Verstehen, muss man natürlich
Wissen, wie dieser funktioniert bzw. was er beherrscht. Eine derartige
Herangehensweise macht Sinn, denn so kann man die eine oder andere
Schwäche bzw. Stärke zum gezielten Einsatz bringen. Ansonsten kann man
auch einige, sonst im Krieg übliche, Regeln anwenden. Zum Beispiel die
3 großen M führen auch hier zum erfolgt. Men, Material, Money – wobei
sich das Material in diesem Fall auf hilfreiche Software, jeglicher
Seo-Art, bezieht.
Nun aber zu den Dingen die Google nicht kann.
1. inhaltlich Bilder erkennen Google würde gerne Bilder auch
inhaltlich erkennen und es wird ohne Zweifel zielstrebig in den
Google-Labs danach geforscht. Doch Fakt ist, hier wird nach viel
Wasser die Spree herunterlaufen bis so was tatsächlich uneingeschränkt
Möglich ist. Künstliche Intelligenzen haben ja sogar noch
Schwierigkeiten in einer echten 3D Umgebung nicht definierte
Gegenstände zu erkennen. Da wird es bei einem Bild, welches erst mit
Hilfe unseres Gehirns und der darin enthaltenen Erfahrung sowie
Erwartungshaltung einen Gegenstand erkennen lässt, ungemein
schwieriger. Wenn hierbei irgendwann ein echter Durchbruch erfolgen
sollte, dürfte es im Übrigen fast zu Spät sein „Miles Bennet Dyson“ zu
terminieren.
2. JavaScript Hier möchte oder kann Google noch nicht wirklich was
mit anfangen. So werden z.B. onClick=”document.xxx
=’weitere_seite.html’“ vom Spider nicht weiter verfolgt. Clientseitige
Programmstrukturen müssten für eine Analyse bei Google selbst
ausgeführt werden, was sicherlich einerseits erheblich mehr
Rechnerkapazität in Anspruch nehmen würde und auch eine echte
Quellcodeanalyse voraussetzt.
3. PHP bzw. Programmstrukturen Serverseitige Programmstrukturen sind
für Google, wie für jeden anderen Client, nicht nachvollziehbar, denn
der Server gibt das fertige Ergebnis mit betreten des Client an diesen
aus. Hier setzen einige der bekannten Suchmaschinen-Tricks an, die
beim Aufruf durch den Google-Spider etwas anderes Ausgeben als beim
realen Besucher.
4. Flash Nach eigenen Angaben von Google wird zwar an der Erfassung
von Flashinhalten gearbeitet, aber noch geht diesbezüglich nichts.
Grundsätzlich sei an dieser Stelle erwähnt, dass die
Google-Suchmaschine zwar mehr als ein bloßer Markführer ist, dennoch
sind noch 7 % andere Suchmaschinen wie Yahoo und MSN im Netz
vertreten. Da aber AOL und T-Online, sowie Freenet, auf
Google-Ergebnisse zurückgreifen kann man sich getrost auf das
Optimieren für Google konzentrieren.
Alle hier niedergeschriebenen Erkenntnisse beruhen auf kleinen Testprojekten von Yens und Jan aus dem JAGIN die mir freundlicherweise gestattet haben, den Artikel zu veröffentlichen.
Entspricht dem Stand von Januar 2009
If you want edit me? just go to your profile than add description text as many you like. ^_* 





