Dinge die Google liebt und egal sind Teil 3
Stand: Ende Januar 2009
Beginne wir einmal mit den Dingen die Google anscheinend egal sind. Da
Google keine echte Quelltextanalyse vornimmt ist die Validität einer
Webseite nicht wirklich für eine gute Positionierung im Suchergebnis
entscheidend. Auch ist der Domainname bzw. die gesamte URL kein
Ausschlag gebender Punkt. So kann man auch mit Suchbegriffen an Platz
1 stehen, obwohl in der URL nicht einmal Ansatzweise etwas davon
steht. Was Google allerdings diesbezüglich einzuordnen weis, sind
Marken und deren Domain. Bei den Sonderzeichen wie : - ; usw. stellt
sich Google einfach blind und ersetz diese Zeichen einfach durch ein
Leerstelle. Auch mittlerweile Bekannt dürfte sein, dass die
Metaangaben keyword und description keinerlei Wirkung haben. Da aber
die restlichen Suchmaschinen diese durchaus noch für Sinnvoll
erachten, sollte man diese ruhig mit verwenden.
Was Google genau liebt, würde wahrscheinlich jeder von uns gerne
wissen wollen. Fakt ist sicherlich die Relevanz des Title. Und ist
dieser Title mit den ersten Worten der Webseite identisch, so geht’s
auf jeden Fall schon mal in die richtige Richtung.
Das wichtigste ist aber momentan das alter einer Webseite. Hierbei ist
aber nicht so sehr das zeitliche Alter gemeint, sondern vielmehr die
Kontinuität des Inhaltes. Den Content einer Seite ausbauen oder
aktualisieren, ohne dabei den ursprünglichen Inhalt massiv zu
verändern. Dabei die Webseite immer mal neu auf den Webserver
abspeichern, damit die Seite immer ein frisches Datum bei der letzten
Aktualisierung bekommt. Somit sieht Google, dass man sich auf den
Inhalt der Seite verlassen kann und sich um diese Seite auch
kontinuierlich gekümmert wird. (da ist es halt wie im richtigen Leben)
Und ganz klar, die Verlinkung von anderen Webseiten. Hier sollte man
allerdings wirklich darauf achten Content bezogene Links zu bekommen.
Am besten inhaltlich die Worte beim beschreibenden Content aufnehmen,
die auch im Title der zu verlinkenden Webseite wieder Verwendung
finden.
In letzter Zeit beschleicht mich aber auch immer mehr das Gefühl, dass
die Clicks auf die Suchergebnisse zu einer Suchanfrage ausgewertet
werden. Dies würde durchaus für Google einen Sinn ergeben, dann mit
den gewonnenen Daten könnten sie ihre Haupteinnahmequelle AdSence und
AdWords verbessern.
Zukünftig wäre auch denkbar, das Google die Adwords verknüpften
Webseiten als eine Art Wortreferenz für entsprechende Suchergebnisse
heranzieht, denn wenn jemand für ein Keyword Geld ausgibt, wird mit
ziemlicher Sicherheit der Inhalt dieser Webseite damit zu tun haben
und alle darin sonst enthaltenen Worte eine Relevanz zu diesem Keyword
darstellen.
Auch die schon oft vermutete Bevorzugung von Webseiten mit Analytics
Code wird ganz sicher irgendwann Wirklichkeit werden. Aktuell lässt
sich diese Vermutung jedoch noch nicht bestätigen.
Um selbst herauszufinden, wie Google tickt, sollte man sich den Luxus
kleiner Testprojekte leisten. Diese Testprojekte sollten auf wenig
frequentierten Suchbegriffen ausgelegt sein, welche maximal 500.000
Treffer bei Google haben. Natürlich dabei immer schön Dokumentieren,
was man wann und wie gemacht hat und welche Folgen dies hatte. Diese
Ergebnisse lassen sich dann 1:1 auch für euer Hauptprojekt umsetzen.
Alle hier niedergeschriebenen Erkenntnisse beruhen auf kleinen Testprojekten von Yens und Jan aus dem JAGIN die mir freundlicherweise gestattet haben, den Artikel zu veröffentlichen.
Entspricht dem Stand von Januar 2009
If you want edit me? just go to your profile than add description text as many you like. ^_* 





